Polyvagaltheorie
Viele von uns leiden an chronischen Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Autoimmunkrankheiten. Angstzustände, ADHS, Depressionen, PTBS, Süchte und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern nehmen rasant zu. Warum ist das so?
In vielen Fällen ist dies zurückzuführen auf eine Dysregulation unseres Nervensystems.
Unser Autonomes Nervensystem (ANS) kümmert sich um unsere autonomen Funktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung oder Körpertemperatur. Es reguliert ebenso unsere Überlebens- und Stressreaktionen. Es sorgt also dafür – und das für uns ganz unbewusst – dass wir am Leben bleiben, wenn unser Leben in Gefahr ist. Sozusagen ein eingebautes Erkennungssystem, dass unsere Umgebung und unser Inneres kontinuierlich nach Sicherheits- und Gefahrenhinweisen scannt. Der Vagusnerv dient dabei als eine Leitungsbahn als Teil eines miteinander vernetzten Systems aus Gehirn, Körper und Nervensystem. 80% der Fasern unseres Nervensystems geben dabei Rückmeldung vom Körper zum Hirn. Nur 20% vom Hirn zum Körper. Wenn dem so ist, können wir auch verstehen, warum Bottom-Up-Ansätze (Methoden, die über die Körperempfindungen arbeiten) so wichtig sind.
Unser ANS identifiziert also Signale zu Sicherheit oder Gefahr und reagiert mit drei autonomen Reaktionen - je nachdem, welche Hinweise es bekommt - ohne dass wir darüber nachdenken:
- Sicher: du fühlst dich entspannt, ruhig und mit deinen Mitmenschen verbunden. Damit kannst du neugierig und kreativ sein.
- Mobilisierung: dein ANS versetzt dich bei Gefahr (Stress) in eine Mobilisierung. Deine Herzfrequenz und deine Atmung steigen an. Adrenalin und Cortisol werden freigesetzt und Blut fließt in deine Muskeln. Auch bekannt als „Kampf- oder Fluchtreaktion“.
- Immobilisierung: wenn die Gefahr so groß ist, dass das ANS erkennt, dass Flucht oder Kampf nicht mehr möglich sind, immobilisiert es dich (Shut Down). Unsere Herzfrequenz, unser Blutdruck und die Körpertemperatur sinken. Energie wird gespart. Der Stress, der vorab im System durch die Mobilisierung entstanden ist, bleibt aber im System erhalten! Schmerzstillende Endorphine werden ausgeschüttet.
Unser ANS nutzt diese Zustände, um uns durch den Alltag zu navigieren. Wenn es gut funktioniert, navigiert es fließend von Zustand zu Zustand, und zwar sowohl in die eine Richtung, als auch wieder in umgekehrter Reihenfolge zurück. In der einen Minute sind wir mobilisiert und einsatzbereit, in der nächsten können wir uns erholen und entspannen. Dabei kombiniert unser ANS auch Zustände. Wenn wir z. B. spielen, sind mobilisierter und sicherer Zustand gleichzeitig aktiv, wenn wir mit geliebten Menschen vertraut zusammen sind, sind immobilisierter und sicherer Zustand aktiv.
Wenn das ANS flexibel ist und fließend arbeitet, sind wir in der Lage, Stress und negative Einflüsse zu bewältigen. Wir sind dann resilient, können uns wieder aufrappeln und weitermachen.
Wenn wir aber chronischen Stress erleben oder chronischen Stress/Trauma erlebt haben, kann das die Arbeit unseres ANS negativ beeinflussen, es kann nicht mehr gesund und belastbar regulieren. Dann bleiben wir in Überlebenszuständen stecken. So kann sich ein einfaches Zusammensein mit Freunden plötzlich bedrohlich anfühlen oder ein Arbeitstreffen gefährlich empfunden werden. Dabei ist es nicht relevant, ob die Situation objektiv bedrohlich ist. Hier zählt lediglich die subjektive und unbewusste Wahrnehmung des ANS.
Das ANS von Menschen unter chronischem Stress oder mit einem Traumahintergrund detektiert oft Gefahr, wenn wir eigentlich in Sicherheit sind. Wenn wir uns ständig in diesem Überlebenszustand befinden, kann uns das schwächen oder lähmen und daraus entwickeln wir Kompensationsstrategien, wie z. B. Drogen- oder Alkoholkonsum, übermäßiges Essen, noch mehr Arbeiten oder Verhaltensauffälligkeiten: und zwar um uns zu regulieren und vorübergehende Linderung zu erreichen.
Wenn wir von Trauma sprechen, ist hier nicht nur das klassische Schocktrauma (z. B. Unfall oder Naturkatastrophen) gemeint.
Bisher wurde Trauma als Ereignis definiert. Mittlerweile wissen wir, dass Trauma eine Erfahrung ist. Und zwar eine Reaktion auf ein Ereignis, nicht das Ereignis selbst! Es ist das, was in uns passiert als Ergebnis dessen, was mit uns passiert. Dabei übersteigt das Ereignis die Bewältigungs- und Verarbeitungsfähigkeit des Betroffenen. Das Gefühl, die Erfahrung, bleibt dabei im Körper „stecken“.
Mit dieser Definition bekommen wir einen anderen Blickwinkel auf Themen wie:
- medizinische Eingriffe
- Armut, Diskriminierung, psych. und phys. Gewalt (selbst erlebte oder bezeugte, als Kind oder Erwachsener)
- Streiten der Eltern, Suchtproblematiken der Bindungspersonen, Schreien-lassen eines Babys oder Nahrungsaufnahme nach Zeitplan, ein dysreguliertes ANS der Bindungspersonen
Vor über 20 Jahren gab es bereits eine Studie mit über 17.000 Patienten, die einen direkten Zusammenhang zwischen Kindheitserfahrungen oder –belastungen und langfristiger Gesundheit und Wohlbefinden aufzeigt.
Viele physische und psychische Symptome können ihre Ursache also in einem chronisch gestörten ANS haben. Wenn unser ANS in den Überlebensmodus schaltet, fokussiert sich unsere Biologie nicht mehr darauf, gesund, glücklich und erfolgreich zu sein, sondern auf das Überleben der wahrgenommenen Bedrohungen. Das sind physische wie psychische Themen, z. B. chronische, schwer zu diagnostizierende oder zu behandelnde Zustände und Symptome wie Ängste, Abhängigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Verdauungsprobleme, Autoimmunerkrankungen, Chronische Schmerzen, Migräne, PTBS usw.
Unsere Kindheitserfahrungen können uns auch davon abhalten, mit anderen in Verbindung zu gehen. Das ist aber entscheidend, denn als Kind ist es überlebensnotwendig, in Bindung mit unseren Bezugspersonen zu gehen. Wenn nun aber diese für unsere Sicherheit verantwortlichen Personen diese Sicherheit nicht geben können und wir damit in chronischen Zuständen von Unsicherheit aufwachsen, kann sich unser ANS nicht auf richtige Weise neuronal verdrahten. Der Teil unseres ANS, der beurteilt, was sicher ist und was nicht, entwickelt sich fehlerhaft. Wenn Intimität und Bindung als Kind unsicher war, lehnen wir als Erwachsene oft unbewusst Versuche von Freunden und Partnern ab, sich mit uns zu verbinden – selbst wenn wir uns das sehnlichst wünschen.
Trauma und chronischer Stress beeinträchtigen also unsere Fähigkeit, uns mit anderen zu verbinden und ersetzt unser Bedürfnis nach Bindung mit dem Bedürfnis nach Schutz.
Wenn uns Trauma widerfahren ist, kann unser ANS nicht mehr zwischen unsicherer Vergangenheit und sicherer Gegenwart unterscheiden.
Ziel ist dann, ein dysreguliertes ANS in ein reguliertes, belastbares Nervensystem zu entwickeln. Glücklicherweise wissen wir mittlerweile, dass wir unser Nervensystem ein lebenlang neu kalibrieren können, um uns wieder sicher zu fühlen. Fühlen wir wieder mehr Sicherheit, kann unser Körper entspannen und unser Immunsystem wieder seiner eigentlichen Arbeit nachkommen.
Ein entscheidender Faktor dafür ist die Co-Regulation. Unsere Nervensysteme verbinden sich. Hast du das schon einmal erlebt? Wenn wir mit Menschen zusammen sind, die depressiv, gestresst oder verärgert sind, geht es uns schlechter; wenn wir mit Menschen zusammen sind, die ruhig und glücklich sind, geht es uns besser.
Mit Menschen in Verbindung zu gehen, die präsent, sicher und ausgewogen sind, ist der beste Ansatz auf dem Weg zurück zu einem gesunden ANS. Wir fühlen instinktiv, dass Dinge, die uns gut tun (nicht: gut tun sollten oder andere meinen, uns gut zu tun!), zu einem gesünderen ANS zurückführen (z. B. Zeit in der Natur, Yoga, Tanzen, anderen helfen). Heilung beginnt, wenn unsere ANS sich wieder regulieren lernt, damit erhöht sich auch unsere Resilienz und Flexibilität. Es geht also nicht um Ruhe ODER Mobilisierung. Es geht darum, sich flexibel in den autonomen Zuständen zu bewegen, unserem ANS die Möglichkeit zu geben, Sicherheit genauer einschätzen zu lernen und dann angemessen zu reagieren.
Resilienz bedeutet damit, dass wir fließend von einem in den anderen Zustand wechseln können.
Dies lernen wir normalerweise am Beginn unseres Lebens über einen längeren Zeitraum mit gut eingestimmten Bindungspersonen. Das eigene Verhalten über kognitive Prozesse steuern zu können (Top-Down-Prozess), erlernen wir frühestens im Alter ab drei- bis vier Jahren. Zuvor sind wir auf Co-Regulation angewiesen!
Gerade bei den Verhaltensauffälligkeiten unserer Kinder dürfen wir die klassischen Behandlungsansätze, die sich auf vermeintlich naheliegende Ursachen von Problemen konzentrieren, wie
- Aufmerksamkeit auf sich ziehen
- Widerspruchsgeist
- Manipulationsversuche
- Vermeiden ungeliebter Aktivitäten
unbedingt hinterfragen!
Wenn wir einmal verstanden haben, dass diese Verhaltensweisen Manifestationen physiologischer Stressreaktionen sind, ist das Verhalten eine adaptive Reaktion und damit eine intelligente Lösung auf empfundene Gefahr!
Ich habe selbst erlebt, wie die Kenntnis über die Polyvagaltheorie enorme Spielräume eröffnet. Wenn uns bewusst wird, warum wir in Situationen reagieren, wie wir reagieren, hilft uns das, uns selbst und andere mit mehr Wohlwollen und Verständnis zu begegnen. Das eröffnet Räume für Verbindung und Miteinander!
Egal auf welchem Lebensabschnitt wir uns bewegen, es ist immer hilfreich, sich mit dem eigenen ANS auseinanderzusetzen:
Für Wunscheltern: Was könnte es für Gründe geben, dass ich nicht schwanger werde? Was sind meine Gedanken und Gefühle hierzu? Gibt es Dinge, die in meinem Unterbewussten verborgen liegen? Könnten diese der Grund sein, warum mein Körper nicht „kann“?
Für werdende Eltern: Schon mit der Empfängnis prägt sich das Nervensystem des Babys mit den Gefühlen und Empfindungen der Mutter. Fühlt dein Kind sich angenommen? Ist es erwünscht? Hast du Ängste und stehst permanent unter Stress? Man hat herausgefunden, dass die Selbstberührungsrate des Babys (als unbewusste Regulationsstrategie) in direktem Zusammenhang mit der empfundenen Stressbelastung der Mutter steht.
Für Eltern: Was bedeutet sichere Bindung und was hilft, damit ich meinem Kind eine sichere Bindung geben und sich damit ein gut reguliertes Nervensystem entwickeln kann? Welche Erwartungshaltung habe ich an die Resilienz meines Kindes und ist diese überhaupt kompatibel mit dem neurobiologischen Entwicklungsstand des Kindes? Welche Verhaltensweisen zeigt mein Kind und wo könnten deren Ursachen liegen jenseits von manipulativen und schlechten Absichten? Wie gehe ich damit um, wenn ich feststelle, dass ich selbst ein dysreguliertes Nervensystem habe und meinem Kind ggf. nicht das geben kann, was es braucht?
Für Lehrer und Erzieher: Wie kann ich einerseits gut für mich selbst sorgen und zusätzlich für die mir Anvertrauten eine sichere Umgebung gestalten und was bedeutet das überhaupt? Wie kann ich lernen, Verhalten als adaptive Strategie anzuerkennen und welche Möglichkeiten im Umgang damit habe ich? Kenne ich meine eigenen Muster – bzw. wann fühle ich mich im Rahmen meines Berufes in Gefahr? Mit welchen Strategien reagiere ich? Wie kann ich mit Eltern und Kollegen ins Gespräch gehen, wenn mir Verhaltensauffälligkeiten auffallen oder ich überfordert bin? Wie kann ich mein ANS stärken und regulieren im Sinne der Selbstfürsorge und als sichere Person für die mir Anvertrauten?
Für Kinder und Jugendliche: Welche Techniken kann ich erlernen, um besser mit meinen Gefühlen und Emotionen umzugehen mich sicherer zu fühlen? Was steckt hinter meinem Verhalten und wie schaffe ich es, mich wertvoll und verbunden zu fühlen, obwohl alle immer nur an mir herumkritisieren? Wo finde ich Hilfe? Wo/von wem werde ich wirklich gesehen?
Führungskräfte/Mitarbeiter: wie kann ich meine Mitarbeiter/Kollegen unterstützen, dass sie sich sicher fühlen, um ihre Potentiale optimal ausschöpfen zu können? Was kann ich tun, um ein sicheres Umfeld zu schaffen? Bin ich selbst gut reguliert oder sende ich selbst Signale der Gefahr?
Kritik an der Polyvagaltheorie (PVT)
Die PVT ist eine in den 1990er Jahren vom Psychiater und Neurowissenschaftler Dr. Stephen Porges entwickelte Theorie, die aufgrund ihrer hohen Komplexität sehr unterkomplex weitervermittelt wird.
Sie beschäftigt sich zum einen mit Phylogenetik, also mit unseren Ursprüngen, dabei geht es bis hin zur Forschung der Säugetier-Entstehungszeit.
Zum Anderen beschäftigt sich auf einer neurobiologischen Ebene vor allem mit dem Vagusnerv, dessen Verzweigung und System. Porges erforscht, wie sich der Vagusnerv auf unsere Gesundheit auswirkt - vor allem in Bezug auf Stress und auch unter traumatischem Einfluss.
Viele von ihm geschaffene Zusammenhänge sind in der Wissenschaft bewiesen bzw. grundsätzlich bekannt im Zusammenhang mit unserem Nervensystem.
Viele namenhafte Kliniker arbeiten seit Jahren mit ihr und berichten, dass die Kenntnis der Polyvagaltheorie ein "Game-Changer" in ihren Behandlungen war und für die Patienten endlich zum Erfolg führte!
Einzelne andere Bereiche sind noch nicht abschließend erforscht. Unter anderem deshalb, weil sich bestimmte Versuchsanordnungen aus ethischen Gründen im Labor nicht nachstellen lassen.
Einige wenige Forscher kritisieren die Polyvagaltheorie, dabei bezieht sich die Kritik vor allem auf die phylogenetische Forschung.
Die Kritik bezieht sich also auf Ebenen, die sehr tief in die Forschung gehen und zu Themen, die unabhängig von der Polyvagaltheorie grundsätzlich noch nicht abschließend geklärt sind.
Ein Wikipedia Artikel behauptet sogar, die Theorie sei widerlegt. Dies ist aus einer wissenschaftlichen Perspektive heraus falsch. Die Theorie ist nicht widerlegt, sondern sie ist lebendig und im Diskurs.
(zusammengefasst aus einem Podcast mit Verena König und ergänzt von N. B.)
Detaillierte Informationen unter:
Was ist dran an der Polyvagal-Kritik? - Polyvagal Akademie
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PEP®
(Prozess- und embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne):
Diese "Methode" unterscheidet zunächst zwischen emotionsverarbeitenden und kognitionsverarbeitenden Netzwerken und nimmt in den Lösungsstrategien darauf Rücksicht. Falls das zunächst schwer verständlich ist, hier etwas "alltagstauglicher":
Manche unserer belastenden Themen sind "kopfgesteuert": z. B. unsere Glaubenssätze, unser innerer Kritiker, Gedankenkreisen. Hier dürfen wir uns den "Netzwerken" zuwenden, die diese Themen steuern.
Emotionen dagegen werden im Körper wahrgenommen. Daher macht es absolut Sinn, bei belastenden Gefühlen mit der Körperebene zu arbeiten.
Oft sind diese beiden Netzwerke miteinander "verwoben". Wir haben aber erst dann Zugriff auf unsere Kognition, wenn wir emotional wieder etwas regulierter sind.
Wenn wir also beispielsweise starke Angst, Wut oder Ekel verspüren, würden wir zunächst versuchen, mit Hilfe des Klopfens und weiterer körperbasierter Intervention die Emotion zu beruhigen.
Erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie total wütend waren? Hat Ihnen genau in diesem Moment geholfen, wenn jemand sagt: Jetzt beruhige dich mal? Das ist doch alles gar nicht so schlimm? Oder gar: Jetzt chill doch mal! Ich wette, das hat sie nur noch wütender gemacht. Und das ist absolut verständlich! Denn unsere emotionsverarbeitenden Netzwerke führen in diesem Moment und Sie können mit bewusstem Willen kaum dagegensteuern. Was Sie aber können, ist, dies zu erkennen und ihrem Nervensystem zu helfen, sich herunterzuregulieren. Mit dem Klopfen. Das ist keine Esoterik, das ist Biologie.
Der Vagusnerves spielt hier unter anderem eine große Rolle. Die Klopftechnik ist leicht zu erlernen und kann als Selbstregulationstechnik in belastenden Situationen jederzeit angewendet werden (Bottom-Up-Ansatz).
Manche Themen lassen sich nicht komplett mit dem Klopfen auflösen. In diesem Fall sind meist unbewusste Lösungsblockaden die Ursache - in den Netzwerken der Kognition. Diese werden analysiert und dann bearbeitet mittels einer von Dr. Bohne entwickelten klaren Struktur, die unterschiedliche psychologische Ansätze vereint. (Top-Down-Ansatz).
Dabei spielen Humor, Leichtigkeit und Zuversicht eine zentrale Rolle!
Das Wunderbare: PEP© funktioniert schon bei den Kindern und man kann auch verdeckt (ohne Nennung des Themas) damit arbeiten!
Literaturempfehlung:
Dr. Antonia Pfeiffer: Emotionale Erinnerung - Klopfen als Schlüssel für Lösungen (auch für Leser*innen ohne fachliche Vorkenntnisse bestens geeignet!)
Vortragsempfehlung:
Dr. Antonia Pfeiffer: Erinnerungsupdate - ein Paradigmenwechsel in der Psychotherapie?
Was kann PEP© z. B.?
- Reduktion von Stress bei belastenden Emotionen und Gefühlen (z. B. diverse Ängste, Scham, belastende Wut, Ärger)
- Bearbeitung ungünstiger, sog. parafunktionaler Beziehungsmuster und Glaubenssätze
- Verbesserung der Selbstbeziehung/Selbstwerttraining
- schnelle und nachhaltige Veränderungen
- verdecktes Arbeiten (du kannst oder willst etwas nicht benennen)
Anwendungsbeispiele:
- Du liebst dein Baby aber wenn es schreit bist du nicht mehr du selbst? Dein Kind treibt dich mit seinem Verhalten immer wieder bis an die Grenze deiner Belastung?
- Du hast immer wieder Angst vor etwas ganz Bestimmtem und fühlst dich zunehmend eingeschränkt?
- Dir steht ein körperlicher Eingriff bevor und du weißt nicht, wie du die Aufregung in den Griff bekommen sollst?
- Du hast körperliche Schmerzen und die begleitenden Emotionen sind nur schwer auszuhalten?
- Du erlebst Mobbing und hast es satt, dich mies zu fühlen?
- Deine Kunden/Schüler/Kollegen treiben dich in den Wahnsinn und du möchtest dir das nicht mehr so zu Herzen nehmen?
- Du fühlst dich ständig unter Strom und möchtest eine Technik kennenlernen, mit der du belastende Gefühle schnell wieder in den Griff bekommst?
- Du denkst öfter "ich kann das nicht" oder "das wird nie etwas" oder "ich krieg das nicht hin" und fühlst dich deshalb unter Druck, unfähig und wie gelähmt?
- Du möchtest etwas wirklich dringend aber irgendetwas hindert dich innerlich daran?
- u. v. m.
